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FR | 15. Mai 2020 | Seelow

WICHTIGER SICHERHEITSHINEIS FÜR DEN 15. MAI

Aufgrund erhöhter Sicherheitsvorkehrungen bei der Open-Air-Aufführung der „Leningrader“-Sinfonie am 15. Mai in Seelow hat das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt die Auflage erhalten, den Namen jedes Konzertbesuchers an das Bundeskriminalamt melden zu müssen und nur personalisierte Eintrittskarten ausgeben zu dürfen, die nicht übertragbar sind. Laut der angeordneten Sicherheitsmaßnahmen dürfen nur Besucher auf das Konzertgelände, deren Namen vorher vom BKA überprüft wurden und mit denen auf ihrer Eintrittskarte übereinstimmen. Bei der Einlasskontrolle muss deshalb jeder Konzertbesucher mit seinem personalisierten Ticket auch seinen Personalausweis oder Reisepass vorzeigen.

Wegen dieser Auflagen muss, wer das Konzert besuchen möchte, jetzt seinen Namen, Adresse, Geburtsort und Geburtsdatum bis zum 19. April per E-Mail unter E-Mail leningrader@bsof.de, telefonisch unter 0335 552-7300 oder 0335 552-7317 oder per Post an „Brandenburgisches Staatsorchester / Stichwort „Leningrader“ / Lebuser Mauerstraße 4 / 15230 Frankfurt (Oder) übermitteln. Das gilt auch für Konzertbesucher, die bereits ein Ticket im Vorverkauf erworben haben oder an der Vorverkaufskasse Tickets reservieren ließen.

Der Vorverkauf läuft mit den üblichen Tickets weiter, die in Seelow vor dem Konzert zügig gegen die personalisierten Tickets umgetauscht werden. Der Landkreis Märkisch-Oderland als Veranstalter und das Brandenburgische Staatsorchester bitten sehr um Verständnis für diese Auflagen und versichern, dass die Daten  zu keinem anderen Zweck als zur Personalisierung der Eintrittskarten erhoben und gemäß der Datenschutzgrundverordnung nach dem Konzert gelöscht werden. Die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen wurden angeordnet, weil für das Open-Air-Konzert am 15. Mai nun hohe politische Vertreter erwartet werden.

Die Open-Air-Aufführung der „Leningrader“ Sinfonie von Dimitri Schostakowitsch vor der Gedenkstätte „Seelower Höhen“ ist eine Premiere. Er ist das erste Mal, dass an diesem geschichtsträchtigen Ort ein Sinfonieorchester spielt. Mit dem Konzert am 15. Mai wollen der Landkreis Märkisch-Oderland und das Brandenburgische Staatsorchester 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ein Zeichen setzen zur Mahnung und Versöhnung.