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SO | 14. April 2019 | 18:00 | Berlin - Konzerthaus am Gendarmenmarkt

Saxophon in Concert

Musik, die sich anhört, wie von Caravaggio  gemalt: Das ist, was das Saxophonquartett „Clair-Obscur“ aus seinen Instrumenten zaubert. Clair-obscur bezeichnet in der Malerei einen extremen Hell-Dunkel-Kontrast. Alles, was hell ist, leuchtet dadurch noch intensiver. Und die Dunkelheit wirkt dadurch besonders finster und verdüstert. Im Falle dieser vier Musiker heißt das: Das wuchtig-groovige Baritonsax von Kathi Wagner baut das samtige Fundament für die kapriziösen Höhenflüge des Sopransaxophons von Jan Schulte-Bunert. Während der warme Ton des Alt von Maike Krullmann, das coole Tenor von Christoph Enzel umspielt. Zusammen haben die vier die Berliner Philharmonie genauso erobert wie die New Yorker Carnegie Hall – mit einer Musikauswahl, die eine große Neugier auf verschiedenste Richtungen verrät. Diese Offenheit beweist das international gefeierte Quartett, wenn es nun in Frankfurt (Oder) und Berlin mit dem Brandenburgischen Staatsorchester auftritt. Es wird fetzig mit „Berlin Punk“ von Enjott Schneider, sehr sinnlich mit Frederick Delius‘ „Paris. A Song of a Great City“ und musikalisch opulent mit Alexander Glasunows sinfonischem Gemälde „Der Kreml“.

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