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SA | 13. Juni 2020 | 19:30
Nikolaisaal Potsdam

10. Sinfoniekonzert

10. Sinfoniekonzert

Rolf Liebermann: Furioso für Orchester

Witold Lutosławski: Cellokonzert

Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 Aus der Neuen Welt


Maximilian Hornung, Violoncello

Ewa Strusinska, Dirigent

Da kommt ein Tscheche in die USA, hört sich in die Musik der Indianer, der Afroamerikaner und der aus Europa stammenden Einwanderer hinein und erfindet daraus eine Nationalmusik der Vereinigten Staaten, die die Konzertbesucher dort völlig berauscht. Dass er mit seiner „Sinfonie aus der Neuen Welt“ in den Staaten so erfolgreich war, überraschte Antonin Dvořák durchaus, und die Verehrung, die er in den Staaten genoss, war ihm schon fast ein bisschen unangenehm. Als seine berühmte Komposition 1893 in New York uraufgeführt wurde, schrieb Dvořák seinem Verleger, die Leute hätten so euphorisch applaudiert, dass er sich aus seiner Loge heraus habe bedanken müssen „wie ein König“. Schon nach dem zweiten der vier Sätze tobte das Publikum dergestalt, dass Dvořák vor die Zuhörer treten musste, um sich bejubeln zu lassen.

Dieses großartige, überwältigende, wie ein riesiges Panoramagemälde wirkende Werk, dass eine gewisse Wildheit und Unbefangenheit genauso besingt wie eine schwierige Nähe zu allem Militärischen, wird in Frankfurt von Ewa Strusinska dirigiert. Sie gehört zu den gefragtesten und innovativsten Orchesterleiterinnen des Nachbarlandes, wo sie eine Blitzkarriere startete. Ihr genügten drei Jahre, um die Stettiner Philharmonie und das ganze Musikleben dieser Stadt erblühen zu lassen. Sie dirigierte an der Nationaloper in Warschau wiederholt die Nationalphilharmonie, arbeitete in Schweden, Wales und auch schon mit dem Brandenburgischen Staatsorchester zusammen. Seit der Saison 2018/19 ist diese fesselnde Dirigentin Generalmusikdirektorin der Neuen Lausitzer Philharmonie.

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