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SO | 29. September 2019 | 11:00
Konzerthalle »Carl Philipp Emanuel Bach« - Kammermusiksaal

1. Sonntagsmatinee

Hisako Kawamura, Klavier
Hisako Kawamura, Klavier

Ludwig van Beethoven: Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 5 D-Dur op. 102,2

Erwin Schulhoff: Sonate op. 17 für Violoncello und Klavier

Anton Webern: Drei kleine Stücke op. 11 für Violoncello und Klavier

Johannes Brahms: Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2 F-Dur op. 99


Maximilian Hornung, Violoncello

Hisako Kawamura, Klavier

Beethoven war Mitte 20, als er eine neue musikalische Gattung erfand: die Sonate für Cello und Klavier. Und sie verdankt ihm nicht nur ihre Geburt, sondern gleich auch ihren ersten Höhepunkt. Maximilian Hornung (Violoncello) und Hisako Kawamura (Klavier) zeichnen nun nach, wie sich diese Gattung unter den Fingern von Johannes Brahms, Anton Webern und Erwin Schulhoff bis Mitte des 20. Jahrhunderts veränderte. Schulhoff ist in dieser Reihe der Modernste, Unkonventionellste und Experimentierfreudigste. Er ließ sich von George Grosz zumindest vorübergehend zum Dadaismus bekehren, hatte Sympathien für die „Vernichtung des Sinns durch absoluten Blödsinn“ und später für den Jazz und den Kommunismus. Schulhoff stammte aus einer jüdischen Familie Prags und vereinte in sich die Einflüsse tschechischer, jüdischer und deutscher Kultur. Auch die in Japan geborene und in Deutschland aufgewachsene Pianistin Hisako Kawamura fühlt sich heimisch in der Melange unterschiedlicher Kulturen. Von der Kritik wird sie wegen ihrer CD-Aufnahmen bejubelt. Und die Presse schaut mit größter Bewunderung auf sie, denn die Pianistin hat gleich mehrere Preise beim anspruchsvollsten Klassik-Contest gewonnen: dem Internationalen Musikwettbewerb der ARD.

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