Logo Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt Logo Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt

SO | 8. März 2020 | 11:00
Konzerthalle »Carl Philipp Emanuel Bach« - Großer Saal

4. Sonntags-Matinee

4. Sonntags-Matinee

Felix Mendelssohn: Streichoktett Es-Dur op. 20

Joseph Haydn: Streichquartett Nr. 4 D-Dur op. 20, Nr. 4 »Sonnenquartett«


Catori-Quartett

Klaudyna Schulze-Broniewska, Violine

Stefan Hunger, Violine

Claudia Georgi, Viola

Thomas Georgi, Violoncello

Lubuski Quartett der Philharmonie Zielona Góra

Kamila Susłowicz, 1. Violine

Beata Gołemberska, 2. Violine

Piotr Łaskarzewski, Viola

Arkadiusz Szydło

Was für ein Genie muss in einem wohnen, wenn man mit 16 eine solche Musik komponiert, wie sie Felix Mendelssohn mit seinem Streicheroktett Es-Dur in jugendlichem Alter aufs Papier floss. So ist dieses Werk denn auch eine Spiegel strahlender, impulsiver Jugend, ist quicklebendig, impulsiv und ausgemalt mit herrlichen dramatischen Entladungen, wird dann lyrisch, weich und sinnlich, erinnert mittendrin mal an den späten Mozart und endet in einer Musik, die auf ähnliche Weise wie Händels „Messias“ den Himmel berühren möchte. Mendelssohns Schwester Fanny war geradezu berauscht davon, was ihr 16-jähriger Bruder da komponiert hatte. „Man fühlt sich so nahe der Geisterwelt, so leicht in die Lüfte gehoben, ja man möchte selbst einen Besenstiel zur Hand nehmen, der luftigen Schar besser zu folgen“, jubelte sie. Mendelssohn hatte dieses Oktett für eine der berühmten Sonntagsmusiken im Hause seiner Eltern geschrieben. Was könnte also besser passen, als es nun im Rahmen unserer Sonntagsmatineen zu spielen. Um dieses musikalische Juwel aufzuführen, hat sich das Catori Quartett des Brandenburgischen Staatsorchesters mit dem Lubuski Quartett der Philharmonie Zielona Góra zusammengetan.

Tickets:

Karten

zurück