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MI | 30. Dezember 2020 | 19:30
Messehalle 1

Konzert zum Jahresausklang


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Ludwig van Beethoven: Violinkonzert D-Dur op. 61

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92


Jiyoon Lee, Violine

Jörg-Peter Weigle, Dirigent

Es ist wie ein Gesetz, am Ende eines jeden Jahr spielt das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt Beethovens 9. Sinfonie. Dieses Jahr aber muss das BSOF eine Ausnahme machen. Da der Auftritt von Chor und Orchester Corona bedingt nicht möglich ist, gibt es statt der 9. Beethovens 7. Sinfonie. Ein Werk voller zauberhafter musikalischer Bilder und eine Musik, die gerade auch in unserem visuellen Zeitalter Karriere gemacht hat. Ob nun im „Tatort“ oder in dem Oscar-prämierten Meisterwerk „The King‘s Speech“ – Beethovens 7. Sinfonie – vor allem das berühmte Streicherthema am Beginn des sehr berührenden 2. Satzes - wurde wieder und wieder als Filmmusik verwendet. Schon bei ihrer Uraufführung hat diese Sinfonie eine ungeheure Faszination und Begeisterung ausgelöst. „Die Jubelausbrüche während der A-Dur-Sinfonie […] übertrafen alles, was man bis dahin im Konzertsaal erlebt hatte“, schrieb Beethovens erster Biograf Anton Schindler.

Kombiniert wird die 7. Sinfonie mit einem der schönsten Violinkonzerte der Musikliteratur: mit Beethovens Violinkonzert A-Dur op. 61. Den Solopart spielt eine Violinistin, die von der Berliner Presse gerade euphorisch gefeiert wird. Seit 2017 ist Jiyoon Lee 1. Konzertmeisterin der Staatskapelle Berlin und hat sich in kurzer Zeit einen internationalen Ruf erarbeitet. 2016 gewann sie den 1. Preis des Internationalen Carl-Nielsen-Violinwettbewerbs in Odense, Dänemark. Ihre künsterlische Perfektion wurde durch weitere Auszeichnungen bestätigt, darunter der 1. Preis bei der Windsor International String Competition und beim David-Oistrakh-Violinwettbewerb in Moskau. Als Solistin trat sie mit Orchestern wie dem Orchestre National de Belgique, dem Orquesta de Valencia und Sinfonieorchestern von Poznań, Indianapolis und Seoul auf. 2018 erschienen ihre beiden Debüt-CDs mit den Violinkonzerten von Korngold und Nielsen sowie Kammermusik von Szymanowski, Bartók, Strawinsky und Ravel.

1992 in Seoul (Südkorea) geboren, begann Jiyoon Lee mit vier Jahren das Geigenspiel. Nach dem Studium an der Korean National University of Arts vervollkommnete sie sich bei Kolja Blacher an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler«. Jiyoon Lee spielt eine Geige von Carlo Ferdinando Landolfi, die ihr die Deutsche Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt hat.

Wir bieten beide Konzerte zum Jahresausklang auch mit attraktiven Kombiticket mit dem Neujahrskonzert an. So bekommen Sie zwei hochkarätige Konzerte zum Gesamtpreis von 60-, / 40-, / 35,- / 30,- Euro.

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