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FR | 18. Juni 2021 | 19:30
Messehalle 1

10. Philharmonisches Konzert

Thomas Georgi (©Tobias Tanzyna)
Thomas Georgi (©Tobias Tanzyna) | © copyright Tobias Tanzyna

Antonín Dvořák: »In der Natur« op. 91 Konzertouvertüre

Paul Juon: »Mysterien« e-Moll op. 59 für Violoncello und Orchester

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur


Thomas Georgi, Violoncello

Jörg-Peter Weigle, Dirigent

Den Mysterien widmet sich das letzte der Philharmonischen Konzerte dieser Spielzeit und bringt eine Sinfonie mit Klarheit und Stringenz auf die Bühne, in die allein schon wegen ihres Beginns viel Mystisches hineininterpretiert wurde. Dabei gelingt dem großen Sinfoniker Gustav Mahler das Kunststück, durch seine »Entdeckung der Klangfarbe als selbstständige musikalische Dimension« – wie es GyörgyLigeti ausdrückte – der Musik ganz neue räumliche Dimensionen zu eröffnen. In dieser bis dahin unbekannten »Verräumlichung« (Ligeti) klingen einzelne Instrumente wie durch einen Nebelschleier. Wenn der sich hebt, wird es munter, verarbeitet Mahler Walzerklänge und Wienerlied, um dann zu seinem sphärischen Anfang zurückzukehren.

Wie Mahler griff auch der russisch-deutsch-schweizerische Komponist Paul Juon auf traditionelles Material zurück und verarbeitete mit Vorliebe russische, skandinavische und böhmische Themen. Gerade in seinen elegischen »Mysterien« schimmern diese Einflüsse durch.

Den Solopart übernimmt dabei ein Musiker, den das Publikum des Brandenburgischen Staatsorchesters besonders schätzt: Thomas Georgi. Als Solocellist gehört er seit Jahren zu den tragenden Säulen des BSOF und hat viel zum hohen Ansehen seines Orchesters beigesteuert. Mit seinem sehr gefühlvollen und zugleich apodiktischen Spiel über-zeugt er ebenso als Solist wie als Mitglied des angesehenen Catori-Quartetts.

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