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SO | 31. Januar 2021 | 11:00
Konzerthalle »Carl Philipp Emanuel Bach« - Großer Saal

3. Klassik am Sonntag

Das Max Doehlemann-Trio
Das Max Doehlemann-Trio

George Antheil: A Jazz-Symphony (Version 1955)

Duke Ellington: »In a sentimental mood« für Jazz-Trio und Orchester

Sony Rollins: »St. Thomas« für Jazz-Trio und Orchester

William Grant Still: Afro-American Symphony

George Gershwin: »Girl Crazy« Ouvertüre

Wayne Shorter: »Infant Eyes« für Jazz-Trio und Orchester

Max Doehlemann: »Manhattan Rhapsody« für Jazz-Trio und Orchester

Paul Desmond: »Take Five« für Jazz-Trio und Orchester

Leonard Bernstein: Three Dance Variations


Max Doehlemann-Trio

Emily Freeman Brown, Dirigent

»Wir denken, dass Jazzmusik eine gewisse Zeitlosigkeit in sich trägt«, sagen die Musiker des Max Doehlemann-Trios. Das sind: der Pianist Max Doehlemann, Martin Fonfara (Schlagzeug) und Dirk Strakhof (Bass). Für sie entsteht diese Zeitlosigkeit »durch die Verwurzelung des Jazz im Augenblick, im Situativen«. Was sie an dieser Musik fasziniert, ist der Reiz der Improvisation, das Wandern vom Bekannten zum Unbekannten.

Ausloten werden sie das bei diesem Konzert mit herrlichen US-amerikanischen Jazz-Klassikern für Trio und Orchester, in denen sich das New Yorker Lebensgefühl musikalisch mitreißend spiegelt. Zusammen mit dem BSOF präsentiert das Trio Werke von Leonard Bernstein, George Gershwin und Duke Ellington. Veredelt wird diese Aufführung zudem mit einem Stück von Max Doehlemann. Er sieht sich zuerst als Komponist und erst in zweiter Linie als Pianist und Jazzinterpret. Mit seiner Musik, sagt er, wolle er keiner Schule und keiner »Technik« dienen. Stattdessen suche er »im-mer wieder nach individuellen, für meinen Maßstab und mein Gefühl stimmigen Ausdrucksweisen und Kompositionsmodellen. Musik ist Stimmung und Emotion, aber auch Logik, Erzählung und Struktur«.

Mit Emily Freemann Brown leitet eine Frau dieses Konzert, die die hier gespielten New-York-Klassiker verinnerlicht hat und sich große Verdienste als Pionierin am Dirigierpult erwarb. Sie war die erste Frau, die an der renommierten Eastman School of Music den Doktorgrad im Orchesterdirigieren erwarb. Seitdem hat sie mit führenden Klangkörpern in Nordamerika und Europa zusammengearbeitet. Das BSOF dirigiert sie nicht zum ersten Mal. Mit ihrer leidenschaftlichen und unprätentiösen Art hat sie an der Oder bisher viel Applaus geerntet.

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