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SA | 13. März 2021 | 19:30
Nikolaisaal Potsdam

7. Sinfoniekonzert

Dmitry Maaslev
Dmitry Maaslev | © copyright Alexandra Horoshvyan

Maurice Ravel: Pavane pour une infante défunte

Camille Saint-Saëns: Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 22

César Franck: Sinfonie d-Moll


Dmitry Maaslev, Klavier

Howard Griffiths, Dirigent

Dieser Abend widmet sich französischen Meisterwerken der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die wesentlich zur Modernisierung des französischen Musiklebens beitrugen. Zu den bedeutendsten Werken, die diese Epoche hervorgebracht hat, zählt César Francks Sinfonie d-Moll. 1889 – ein Jahr vor seinem Tod – uraufgeführt, trug sie maßgeblich dazu bei, die sinfonische Musik in Frankreich zu erneuern. Wobei sich Franck an einem großen Vorbild orientierte – an Beethovens 9. Sinfonie. Auch Francks Komposition ist eine dieser auf Beethoven antwortenden »Reaktionen«, auf die das Motto unserer Konzertsaison anspielt.

Bereits 20 Jahre vor der Erstaufführung dieses Spätwerks von César Franck vollendete Camille Saint-Saëns sein 2. Klavierkonzert, das mit seiner Neuartigkeit und Furiosität Franz Liszt begeistert hatte. Völlig neu war die Satzfolge langsam – schnell – sehr schnell in diesem Bravourstück für Klaviervirtuosen. Seine kunstvolle Faktur erfordert ein überaus hohes Improvisationsvermögen und einen Pianisten, der den Akkordrausch ebenso beherrscht wie das leicht hingeworfene, zarte, wolkige Spiel.

Dass Dmitry Maaslev beides exzellent zu meistern versteht, hat er in seiner steilen Karriere in den berühmtesten Konzertsälen der Welt bewiesen. Seit er den Tschaikowsky-Wettbewerb gewann, gastierte er in Tokio und Seoul, spielte im Amsterdamer Concertgebouw ebenso wie im Wiener Konzerthaus, der New Yorker Carnegie Hall und der extravaganten Foundation Louis Vuitton Paris. Als er den Preis der Deutschen Schallplattenkritik erhielt, lobte der Westdeutsche Rundfunk Maaslevs poetisches Spiel, seine Spontanität, Präzision und Brillanz. Und zum Youtube-Star ist dieser Pianist mit seinen Interpretationen inzwischen auch geworden.

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