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FR | 5. November 2021 | 19:30
Messehalle

3. Philharmonisches Konzert

Edward Elgars Violinkonzert mit Kolja Blacher
Edward Elgars Violinkonzert mit Kolja Blacher | © copyright Bernd Bühmann

José Luis Perdigón da Paz: »a hoax«

Richard Wagner: »Tristan und Isolde« - Vorspiel und Liebestod

Edward Elgar: Violinkonzert h-Moll op. 61


Kolja Blacher, Violine

Jörg-Peter Weigle, Dirigent

Die Karriere des Violinisten Kolja Blacher führte ihn auf den Olymp der Klassikszene. Er wirkte sechs Jahre als 1. Konzertmeister bei den Berliner Philharmonikern, spielte unter der Leitung weltbekannter Dirigenten wie Claudio Abbado, Kirill Petrenko, Vladimir Jurowski und Markus Stenz und arbeitete mit Spitzenorchestern wie den Münchner Philharmonikern, dem NDR Sinfonieorchester, dem Gewandhausorchester Leipzig und dem Baltimore Symphony Orchestra zusammen. Seine CD-Aufnahmen wurden mit höchsten Preisen ausgezeichnet. Außerdem ist er Professor an der Musikhochschule »Hanns Eisler« seiner Heimatstadt Berlin.

Kolja Blacher ist ein exzellenter Interpret großer romantischer Violinwerke wie von Edward Elgars berühmtem Violinkonzert h-Moll, das er nun unter der Leitung von GMD Jörg-Peter Weigle aufführt. Es ist eine der hervorstechendsten Kompositionen dieser Gattung, die aus doppeltem Grund sehr gut in das Programm dieser mit dem Leitwort »LiebeOderTod« überschriebenen Spielzeit passt. Zum einen war die Liebe zu seiner Frau Caroline Alice Roberts der Kraftquell, aus dem Elgar für sein künstlerisches Schaffen schöpfte. Zum anderen sagte Fritz Kreisler – um 1900 einer der besten Geigenvirtuosen der Welt – damals in einem Zeitungsinterview, Elgar würde für ihn ein Violinkonzert schreiben – und dies sei mehr ein »Liebesdienst« als ein Geschäft.

Liebe, Tod und die musikalisch raffinierte Gestaltung brodelnder Gefühle zeigen sich bei diesem Konzertabend zudem in den Auszügen aus Richard Wagners »Tristan und Isolde«.

Einen reizvollen Kontrast dazu bildet die Uraufführung von José Luis Perdigóns »a hoax«. Dieses Stück ging aus einem Komponistenwettbewerb in Kooperation mit der Berliner Universität der Künste hervor. Wobei das BSOF wiederholt mit jungen Komponisten dieser Hochschule zusammenarbeitet.

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