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SO | 31. Oktober 2021 | 11:00
Messehalle

1. Klassik am Sonntag

Hadyns Trompetenkonzert mit Simon Höfele
Hadyns Trompetenkonzert mit Simon Höfele | © copyright Marco Borggreve

Johann Michael Haydn: Sinfonie Nr. 25 G-Dur P 16

Joseph Haydn: Trompetenkonzert Es-Dur Hob. VIIe: 1

Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 25 g-Moll KV 183


Simon Höfele, Trompete

Jörg-Peter Weigle, Dirigent

Wolfgang Amadeus Mozart und Michael Haydn waren so eng befreundet, dass sie nicht nur gemeinsam in den Salzburger Weinkellern versumpften. Wenn die Legende stimmt, hat Mozart Auftragswerke von Michael Haydn zu Ende komponiert, wenn letzterer, von Alkohol und Depressionen geschwächt, seine Termine nicht halten konnte. Andererseits half Michael Haydn auch seinem Freund Mozart aus und überließ ihm seine Sinfonie Nr. 25 für dessen Konzertgeschäft in Wien. Weil sich diese Sinfonie in Mozarts Nachlass fand und auch irgendwie nach ihm klang, wurde sie lange ihm zugeschrieben. Mozart hatte aber nur ein einleitendes Adagio maestoso dafür geschrieben. Unter der Leitung unseres GMD Jörg-Peter Weigle eröffnen wir die Reihe »Klassik am Sonntag« mit diesen beiden Klassikern – und mit Michael Haydns großem Bruder.

Auch mit Joseph Haydn verband Mozart eine enge Freundschaft. Die spektakuläre Uraufführung von Joseph Haydns berühmt gewordenem Trompetenkonzert erlebte Mozart allerdings nicht mehr. Es ist das erste Trompetenkonzert, das über den begrenzten Tonumfang einer Naturtrompete hinausgeht. Haydn hatte es für den Wiener Hoftrompeter Anton Weidinger und dessen um 1800 entwickelte Klappentrompete geschrieben. Inzwischen gehört es zu den bekanntesten und am meisten aufgeführten Trompetenkonzerten überhaupt. Es ist wie ein roter Teppich für jeden Solisten – und bei diesem Konzert für unseren Artist in Residence Simon Höfele. Das Trompetenkonzert, lobte die Musikwissenschaftlerin Irmelin Bürgers, ist nicht nur das reifste, sondern auch das originellste von Haydns Instrumentalkonzerten. In ihm behaupteten sich Virtuosität und symphonischer Genuss gleichermaßen.

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