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SO | 5. Dezember 2021 | 11:00
Konzerthalle »Carl Philipp Emanuel Bach« - Großer Saal

2. Sonntagsmatinee – Orgelklänge

Marcel Dupré: Paraphrase sur une mélodie de Beethoven »Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre«

Johann Sebastian Bach: »Nun komm, der Heiden Heiland« BWV 599 Das Orgel-Büchlein Nr. 1

Johann Sebastian Bach: »Vom Himmel hoch, da komm ich her« BWV 606 Das Orgel-Büchlein Nr. 8

Johann Sebastian Bach: »Christe, du Lamm Gottes« BWV 619 Das Orgel-Büchlein Nr. 21

Johann Sebastian Bach: »Christ lag in Todesbanden« BWV 718

Michael Praetorius: »Es ist ein Ros' entsprungen«

Johannes Brahms: Elf Choralvorspiele für die Orgel op. 122 - Nr. 8 »Es ist ein Ros‘ entsprungen«

Georg Friedrich Händel: »I know that my Redeemer liveth« (»Ich weiß, dass mein Erlöser lebet«) aus »Der Messias« für die Orgel bearbeitet von John Marsh

Louis Vierne: »Carillon de Westminster« op. 54,6 aus 24 Phantasiestücke für Orgel, Suite Nr. 3

Camille Saint-Saëns / Félix Alexandre Guilmant: Hymne à Victor Hugo op. 69

Marcel Dupré: Choral et Fugue op. 57

Franz Liszt / Camille Saint-Saëns: »Die Vogelpredigt des heiligen Franziskus von Assisi«

Marcel Dupré: Poème héroïque op. 33


Denny Wilke, Orgel

Musik für Oboe und Streichquartett

Youngkun Kwak, einer unserer beiden 1. Konzertmeister*innen, spielt mit Kolleginnen und Kollegen des BSOF „Die Kreutzersonate“ des tschechischen Komponisten Leoš Janáček, die allerdings keine Sonate ist, sondern ein Streichquartett. Sie bezieht sich auch nicht auf Beethovens berühmte „Kreutzersonate“. Vielmehr schrieb Janáček das Quartett 1923 unter dem Eindruck der gleichnamigen Erzählung Lew Tolstois. Mit deren Heldin sympathisierend, die zum Opfer blinder Eifersucht wird, erfand Janáček eine Musik, die nach Max Brod „alle Stadien der Emotionen von der rastlosen Suche über den Schmerzensschrei bis zur tödlichen Verzweiflung im Finale durchläuft“.

Janáček brachte das Stück in einem ähnlich beeindruckenden Tempo zu Papier wie Mozart sein Oboenquartett F-Dur, das ihm angeblich nebenbei eingefallen war, als er im Winter 1780/81 in München mit den Proben zur Uraufführung seiner Oper „Idomeneo“ beschäftigt war. Das Aparte und Einmalige an dieser Komposition: die Oboe nimmt quasi die Rolle der ersten Geige ein.

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