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SA | 28. Mai 2022 | 17:00
Konzerthalle »Carl Philipp Emanuel Bach« - Großer Saal

Musikfesttage an der Oder 2022 - Eröffnungskonzert


© copyright Marcin Koszalka

Xaver Scharwenka: »König Witichis‘ Werbung« Episode aus der Oper »Mataswintha«

Feliks Nowowiejski: Cellokonzert e-Moll op. 55

Karol Szymanowski: Sinfonie Nr. 4 Symphonie concertante op. 60 für Klavier und Orchester


Jacek Kortus, Klavier

Bartosz Koziak, Violoncello

Orchester der Posener Philharmonie

Łukasz Borowicz, Dirigent

Das Eröffnungskonzert der diesjährigen Musikfesttage an der Oder schlägt eine Brücke zwischen Deutschland, Polen und Europa. Mit dem aus Posen stammenden Xaver Scharwenka ist dabei ein Komponist zu hören, in dessen Schaffen sich deutsche und polnische Musiktraditionen vereinen und der mit seinen außergewöhnlichen Erfolgen als Pianist, Komponist, Dirigent und Musikpädagoge in Europa und den USA zu den herausragenden Künstlerpersönlichkeiten des späten 19. Jahrhunderts zählt.

Große internationale Anerkennung erwarb sich auch der aus einer deutsch-polnischen Familie stammende Feliks Nowowiejski. Er war im Ermland aufgewachsen, in Berlin, Krakau und Posen als Komponist, Dirigent und Chorleiter gearbeitet und fühlte sich dabei sowohl der polnischen als auch der deutschen Kultur verbunden. Er war ein Brückenbauer zwischen Deutschland und Polen. Aber das machte ihn auch in den Augen polnischer und deutscher Nationalisten suspekt. Zu Nowowiejskis eindrücklichsten Instrumentalwerken gehört sein 1938 während seiner Posener Jahre entstandenes Cellokonzert.

Interpretiert wird es hier von dem Cellisten Bartosz Koziak und dem großartigen Orchester der Posener Philharmonie. Bartosz Koziaks internationale Karriere wurde schon früh durch die zahlreichen Preise befeuert, die der Cellist bei den renommiertesten internationalen Wettbewerben gewann. Längst ist er regelmäßiger Gast in den bekanntesten Konzerthäusern Europas.

Ähnlich startete auch die internationale Karriere des aus Posen stammenden Pianisten Jacek Kortus. Nach seinen bemerkenswerten Erfolgen bei einschlägigen Piano-Wettbewerben spielt er in den großen Musikmetropolen Polens, Deutschlands, Italiens und der USA.

In Frankfurt (Oder) interpretiert er mit dem BSOF Karol Szymanowskis „Symphonie concertante“ – die eigentlich einem Klavierkonzert nähersteht als einer klassischen Sinfonie. Wobei allerdings auch Flöte, Horn, Posaune und Fagott durch äußert reizvolle Soli hervortreten. Dieses Werk, das auch von mitreißenden Elementen polnischer Folklore beeinflusst ist, erreichte bereits zu Lebzeiten des Komponisten eine große internationale Popularität.

Das Konzert leitet Łukasz Borowicz. Der 44-Jährige zählt zu den Top-Dirigenten Europas und ist seit dieser Saison Musikdirektor und Chefdirigent die Poznańer Philharmoniker.

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