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FR | 17. September 2021 | 19:30
Messehalle 4

1. Philharmonisches Konzert

Alban Bergs Violinkonzert mit Jiyoon Lee
Alban Bergs Violinkonzert mit Jiyoon Lee | © copyright Nordic Artists

Alban Berg: Violinkonzert »Dem Andenken eines Engels«

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 4 G-Dur Fassung für Kammerorchester von Peter Stangel


Jiyoon Lee, Violine

Janina Staub, Sopran

Jörg-Peter Weigle, Dirigent

“LiebeOderTod“ – unter dieses Motto haben wir unsere Spielzeit 2021/22 gestellt. Wir widmen uns also einem Spannungsfeld, das die Künste schon immer elektrisiert hat. Zum Auftakt unserer Philharmonischen Konzerte spiegeln wir den Zwiespalt von Liebe und Tod mit Gustav Mahlers 4. Sinfonie, die er selbst zu seinen besten Werken zählte. Verstörendes und Heiteres reiben sich in diesem Werk beständig aneinander. In dieser Musik, die an Modernität bis heute nichts eingebüßt hat, sah Theodor W. Adorno ein „Meisterwerk“ und ein brillantes „Als-Ob von der ersten bis zur letzten Note“. Wegen der coronabedingten Abstandsregeln, die auch für unsere Bühne gelten, führen wir Mahlers 4. hier in der Fassung für Kammerorchester auf.

Wir stellen diesem Werk Alban Bergs Violinkonzert »Dem Andenken eines Engels« zur Seite. Er widmete es Manon Gropius, der Tochter Alma Mahlers und Walter Gropius’, die mit 18 Jahren aus dem Leben gerissen wurde und der sich Berg väterlich verbunden fühlte. Es gilt als erstes Solokonzert in strenger zwölftöniger Komponiertechnik und steht zugleich in der Tradition der Spätromantik. Feinfühlig hat Berg darin Solostimme und Orchester miteinander verwoben.

Jiyoon Lee, die Solistin des Abends, ist seit 2017 1. Konzertmeisterin der Staatskapelle Berlin und hat sich dabei in kürzester Zeit einen internationalen Ruf erarbeitet. Bei den renommiertesten Wettbewerben erspielte sie sich 1. Preise und trat als Solisten unter anderem mit dem Orchestre National de Belgique, dem Orquesta de Valencia und den Sinfonieorchestern von Indianapolis und Seoul auf.

Die 1992 in Seoul (Südkorea) geborene Musikerin studierte unter anderem bei Kolja Blacher an der Berliner Hochschule für Musik »Hanns Eisler«. Sie spielt eine etwa 250 Jahre alte Geige von Carlo Ferdinando Landolfi, die ihr die Deutsche Stiftung Musikleben zur Verfügung stellt.

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