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FR | 16. September 2022 | 19:30
Konzerthalle »Carl Philipp Emanuel Bach« - Großer Saal

1. Philharmonisches Konzert


© copyright Martin Walz

Lili Boulanger: Psalm 24

Alexander Zemlinsky: Psalm 23 op. 14

Lili Boulanger: Vieille prière bouddhigque

Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur WAB 104 »Romantische«


Patrick Vogel, Tenor

Singakademie Frankfurt (Oder)

Adoramus Kammerchor

Jörg-Peter Weigle, Dirigent

Wegen seiner Wagner-Verehrung hatte Anton Bruckner einen schweren Stand in Wien. Seine ersten Sinfonien erregten dort in wachsendem Maße das Missfallen der Kritiker, das sich bis zu fanatischer Ablehnung steigerte. Mit der Uraufführung seiner 4. Sinfonie aber gelang dem Komponisten, sich auch im feindlichen Kritikerlager Respekt zu verschaffen. Heute ist seine 4. neben seiner 7. Sinfonie das meistgespielte Werk Bruckners. Zur Eröffnung der Philharmonischen Konzerte führen wir die 4. Sinfonie – dieses »hochinspirierte Wunderwerk« (Mathias Husmann) – unter der Leitung unseres GMD Jörg-Peter Weigle auf.

Während Bruckner 50 Jahre alt werden musste, um mit dieser Sinfonie endlich größere Anerkennung zu finden, erlangte Lili Boulanger bereits in jugendlichem Alter internationale Berühmtheit. Sie war gerade 19 Jahre alt, als sie 1913 als erste Frau den Prix de Rome für Komposition gewann. Zunehmend von Krankheit gezeichnet, komponierte sie in den fünf Lebensjahren, die ihr danach noch blieben, chorsinfonische Werke für die Ewigkeit. So wie ihre Musik zu Psalm 24 für Chor und Orchester und das »Vieille prière bouddhigque« (Altbuddhistisches Gebet). Bei diesem Konzert stellen wir diesen Kompositionen Alexander Zemlinskys »Psalm 23« zur Seite. Wir führen diese chorsinfonische Saisoneröffnung gemeinsam mit der Singakademie Frankfurt und dem Adoramus Chor auf. Ein klangewaltiger Auftakt für unsere neue Spielzeit.

Den Solopart in »Vieille prière bouddhigque« singt der Tenor Patrick Vogel. Er ist festes Ensemblemitglied der Leipziger Oper, gastiert aber auch an den Berliner Opernhäusern, der Semperoper Dresden, bei den Münchner Opernfestspielen sowie an der Hamburgischen Staatsoper.

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