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FR | 14. Oktober 2022 | 19:30
Konzerthalle »Carl Philipp Emanuel Bach« - Großer Saal

2. Philharmonisches Konzert


© copyright Alikhan Photography Uomo Collezioni

Maurice Ravel: Pavane pour une infante défunte

Sergej Prokofjew: Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur op. 26

César Franck: Sinfonie d-Moll


Dmitry Masleev, Klavier

Howard Griffiths, Dirigent

Dmitry Masleev beherrsche die große Kunst, »wie man im Kleinen einen ganzen Seelenkosmos aufspannen kann«, schrieb die »Süddeutsche Zeitung« über diesen Pianisten. Wenn er spiele, könne man »einem Künstler beim Suchen nach sich selbst beobachten und beim Finden zuhören«, so das Blatt. Seit Dmitry Masleev 2015 den Tschaikowsky-Preis gewonnen hat, tourt er sehr erfolgreich um die ganze Welt. Seine Konzerte und seine CD-Aufnahmen werden vom Publikum begeistert aufgenommen.

In Frankfurt (Oder) ist er nun mit Sergej Prokofjews Klavierkonzert Nr. 3 zu hören. Prokofjew hatte es 1917 in Petersburg begonnen und 1921 in Paris vollendet. Die russische Tradition und die neuen Pariser Eindrücke des Komponisten verschmolzen dabei aufs Fruchtbarste. Dank seines volksliedhaften, lyrischen Charakters und der sich zum Ende hin brillant steigernden Virtuosität erfreut sich dieses Klavierkonzert bis heute großer Beliebtheit.

Eine ähnlich glückliche Symbiose aus Tradition und neuen Ausdrucksformen ist César Francks Sinfonie d-Moll. Die ausgesprochen interessanten, neuen Konzeptionen, die er für diese Sinfonie entwarf, offenbaren das Genie eines der originellsten Komponisten des 19. Jahrhunderts, der sich von allen Vorbildern absetzte und gleichzeitig ohne direkten Nachfolger blieb. Zu Recht fasziniert diese Sonderstellung mittlerweile immer mehr Hörerinnen und Hörer.

Dirigiert wird dieses Konzert von Howard Griffiths, der bis 2018 Chefdirigent des BSOF war, mit ihm einige Uraufführungen und zahlreiche CD-Aufnahmen realisiert hat. Auch nach seiner Zeit als Künstlerischer Leiter des BSOF bleibt er uns und unserem Publikum besonders verbunden.

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