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FR | 10. Februar 2023 | 19:30
Konzerthalle »Carl Philipp Emanuel Bach« - Großer Saal

6. Philharmonisches Konzert


© copyright Henning Ross

Wilhelm Stenhammar: »Excelsior!« op. 13 Sinfonische Ouvertüre

Edvard Grieg: Klavierkonzert a-Moll op. 16

Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 5 Es-Dur op. 82


Alexander Krichel, Klavier

Roland Kluttig, Dirigent

Forsches Voranschreiten, Ruhe, unendliche Weite und verträumte Melodien finden in Edvard Griegs a-Moll-Klavierkonzert zusammen. Mit ihm verneigt sich dieser Komponist einerseits vor Robert Schumann, den er sehr verehrte. Andererseits hat er sich von traditionellen norwegischen Rhythmen und Tänzen inspirieren lassen. Von besonderer Schönheit ist der langsamere zweite Satz mit seinen gefühlvollen elegischen Bögen.

Dieses Klavierkonzert lässt sich mit jenen Worten charakterisieren, mit denen auch das Spiel des Pianisten Alexander Krichel von Musikkritikern beschrieben wird: »subtil und klar, beredt und beseelt« zugleich. Mit ihm hat das Brandenburgische Staatsorchester einen Interpreten zu Gast, dem dieses Klavierkonzert mit seinen freien Kadenzen und virtuosen Herausforderungen ganz besonders liegt. Als »farbenreich und traumwandlerisch« hat NDR-Kultur Krichels Spiel beschrieben. Die Feuilletons begeistern sich für seine volle, warme »Klangkultur«.

Ausgebildet in Hannover und London, ist Alexander Krichel in den renommiertesten Konzertsälen im In- und Ausland zuhause. Er gibt Konzerte in der Elbphilharmonie, im Konzerthaus und der Philharmonie in Berlin, in München, in der Tonhalle Zürich, in London, in New York, Tokio, Kyoto, Warschau, Oslo und Caracas.

International ebenso erfolgreich ist Roland Kluttig, der Dirigent des Abends. Seit er 2020 das Amt des Chefdirigenten der Oper Graz und der Grazer Philharmoniker übernahm, hat er dort unter anderem mit Georg Friedrich Haas‘ concerto grosso für 4 Alphörner und dessen Oper »Morgen und Abend« für Furore gesorgt. Die FAZ nannte Roland Kluttig einen »der wenigen Dirigenten weltweit, der neueste Musik ebenso versiert aufführen kann wie Beethoven, Wagner oder Sibelius«.

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