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SO | 12. Februar 2023 | 11:00
Konzerthalle »Carl Philipp Emanuel Bach« - Kammermusiksaal

5. Sonntagsmatinee


© copyright Katrin Bialas

Fanny Hensel: Streichquartett Es-Dur

Felix Mendelssohn: Streichquartett Nr. 6 f-Moll op. 80

Grażyna Bacewicz: Streichquartett Nr. 4


Catori-Quartett

Klaudyna Schulze-Broniewska, Violine

Stefan Hunger, Violine

Claudia Georgi, Viola

Thomas Georgi, Violoncello

Nach dem Tod seiner Schwester Fanny Hensel schrieb Felix Mendelssohn sein 6. Streichquartett. Es ist so mitreißend-expressiv und druckvoll, wie man das von seinen bisherigen feinsinnigen Quartetten nicht kannte. Er sprengt damit jene Formenstrenge, zu der er seine Schwester noch zu erziehen suchte, als sie ihm ihr Quartett vorstellte, mit dem sie sich von den Vorgaben der klassischen, Beethoven’schen Streichquartette zu lösen suchte. Bewundernd schrieb der Fanny-Hensel-Herausgeber Günter Marx, ihr Streichquartett sei wie »ein gewachsenes Gewebe« und erzähle »höchst romantisch ein ganzes Drama«.

Jenseits des Konventionellen bewegt sich ebenfalls Grażyna Bacewiczs Streichquartett Nr. 4. Sie hatte damit 1951 den Komponistenwettbewerb von Lüttich gewonnen. Dieses witzige, schillernde Werk ist das am meisten aufgeführte der polnischen Komponistin. Interpretiert werden die Stücke vom Catori-Quartett des BSOF. Das sind: unsere 1. Konzertmeisterin Klaudyna Schulze-Broniewska, unser Stellvertretender Konzertmeister Stefan Hunger, unsere Bratschistin Claudia Georgi und unser Solo-Cellist Thomas Georgi.

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