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Workshops

MOVE – ART – XCHANGE:  MAX !

MAX – das ist:
Ein bunter Mix aus Songs, Musical, HipHop und Klassik

MAX – das bedeutet:
Spaß und Ausprobieren für alle – alle können mitmachen

MAX – wird durchgeführt in:
Workshops, Performances, Webinars, Flashmobs, kleinen und großen Inszenierungen

MAX – wird durchgeführt von:
Choreographen, Musical-Stars, Regisseuren, der Münchner HipHop Band EINSHOCH6 – und dem Brandenburgischen Staatsorchester

Vor allem aber ist MAX: Spaß!
Mitmachen kann Jede/r! Seid Ihr so zwischen 14 und 30? Dann meldet Euch!

Die ersten Workshops fanden bereits am 26. und 27. November im Kulturhaus Lebus, im Jugendclub CUBI Müllrose  und in der Konzerthalle Frankfurt (Oder) statt. Workshopleiter waren die Musical-Sängerin Femke Soetenga, der Sänger und Schauspieler Thomas Christ und die Choreographin Kati Heidebrecht.

Das große MAX- Eröffnungskonzert mit allen beteiligten Künstlern und Jugendlichen aus den ersten Workshops  fand zusammen mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt und der Münchner HipHop-Band EINSHOCH6am 28. November in der Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“ in Frankfurt (Oder) statt.

Und es geht weiter! Am 27. und 28. Januar 2018 finden weitere Workshops statt, und zwar in der Oderbruchhalle in Golzow.
Workshopleiter sind Femke Soetenga und Kati Heidebrecht – und es gibt einen Ausflug in die Welt von Musical und Tanz!

Am 5. und 6. Mai 2018 gibt es Workshops mit Boris von Poser und Andre Krummel „Den Augenblick festhalten“
Das hebräische Wort HACHSCHARA kann man ins Deutsche übersetzen mit „Vorbereitung“. Es bezeichnet auch eine Bewegung in den 20er und 30er Jahren, die junge Juden auf das Leben in der Emigration – meistens nach Israel – vorbereiten sollte. Für das Leben in Israel – speziell in den Kibbuzim – benötigte man landwirtschaftliche Kenntnisse und so stand für die europäischen Jugendlichen aus zumeist bürgerlichen Verhältnissen die Ausbildung in diesen praktischen Dingen im Vordergrund.
Die Jugendlichen standen an der Schwelle des Erwachsenwerdens, verließen zum ersten Mal ihr Elternhaus und mussten sich in diesen Landgütern auf ein Leben vorbereiten, das mit ihrem bisherigen meist städtischen Leben wenig zu tun hatte. Allein in Brandenburg gab es 13 Landgüter der Hachschara.
Man kann sich vorstellen, wie aufregend und auch beängstigend diese Lebenssituation für die meisten der Jugendlichen gewesen sein muss. Wenn man nun noch die zunehmende Judenfeindlichkeit in diesen Jahren und die drohende Verfolgung dazu addiert, dann wird einem klar, wie aufgeladen die ländliche Idylle auf diesen Gütern der Hachschara in Brandenburg gewesen sein muss.
Der Fotograf Herbert Sonnenfeld hat in vielen Schwarzweiss-Bildern (die unter anderem im Roman „Sommer in Brandenburg“ eine große Rolle spielen) die Situation dieser Jugendlichen festgehalten. Man sieht die jungen Menschen bei der Landarbeit, beim Feiern und beim Lernen.
In unserem Workshop „Den Augenblick festhalten“ werden wir etwas über die Hachschara erfahren, lernen die Bilder von Herbert Sonnenfeld kennen und werden versuchen, aus diesen Bildern so viele Informationen wie nur möglich über die Situation dieser Jugendlichen damals herauszufiltern. In einem zweiten Teil des Workshops werden wir durch das eigene fotografische Nachempfinden dieser Bilder ein Gefühl dafür bekommen, wie sich eine Lebenssituation - vielleicht auch die eigene der Jugendlichen heute -  in einem Bild verdichten kann.


Und weitere Workshops: Mit Thomas Christ, Anne Kathrin Meier und zwei Musikern des Brandenburgischen Staatsorchesters am 11. und 12. Mai 2018 - „Lieder des Alijah Spiels“

„Lieder des Alijah Spiels“ befasst sich mit einer Reise durch die Welt der Lieder. In dem sogenannten Alijah Spiel, welches in den Hachschara Lagern eine große Rolle spielte, wird ein Weg für die Ausreise nach Palästina aufgezeigt. Die Idee des Workshops ist nun diese Reise des Spiels in Form von Liedern aus den durchreisten Ländern nachzuvollziehen. Dabei sollen auch die eigenen Erfahrungen der Kinder und Jugendlichen mit ihren Liedern eine Rolle spielen. Fragen nach Herkunft und Inhalt der Lieder werden untersucht und neu umgesetzt.

Alle Infos zu MAX  findet Ihr auf der Website des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt (www.bsof.de) und auf der Facebook Seite.
Anmeldungen für die Workshops bitte unter: musikvermittlung@bsof.de

Veranstalter ist das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt, gefördert wird das Ganze vom Bildungsministerium des Landes Brandenburg und von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien.