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SO | 21. September 2025 | 11:00
Kleist Museum

1. Sonntagsmatinee

Celloquartette von Barock bis Tango
Celloquartette von Barock bis Tango | © copyright Tobias Tanzyna

David Funck: Sonaten Suite D-Dur aus »Stricturae Viola die Gambicae«

Franz Lachner: Serenade op. 29

Joseph Haydn: Divertimento D-Dur Hob XI:113/95/81 für drei Violoncelli

Richard Wagner: »Feierliches Stück« aus »Lohengrin« für Celloquartett von Friedrich Grützmacher

Joseph Bodin de Boismortier: Sonate d-Moll op. 34,3

Felix Mendelssohn: Notturno aus »Ein Sommernachtstraum« für Celloquartett von Wilfried Rehm

Richard Klemm: Konzertwalzer

Joachim Johow: Tango para Cuatro

Eduard Pütz: Tango passionato (1992)


Moritz Kuhn, Violoncello

Prem Weber, Violoncello

Kerstin Tiedeken, Violoncello

Sofia Chekalina, Violoncello

Träumerisch, melancholisch, aufwühlend und sehr poetisch wirkt der warme, dunkle Klang eines Cellos. Für Yehudi Menhuin übte das Cello »von allen Instrumenten die stärkste unmittelbare körperliche Wirkung aus. Es rührt auf tiefer, unergründlicher Ebene an unser Gefühl.«

Bei dieser Matinee spürt unser Cello-Quartett dieser Wirkung nach und spielt für diese Besetzung geschriebene oder arrangierte Werke aus drei Jahrhunderten. Diese musikalische Zeitreise beginnt bei den Barock-Komponisten David Funck und Joseph de Boismotier. Sie macht Station bei Johann Sebastian Bach und dessen berühmten Cello-Suiten. Der überragende Cellist Pablo Casals, dessen Einspielungen der Suiten über Jahrzehnte prägend waren, sagte, diese Cello-Suiten »sind die Quintessenz von Bachs Schaffen, und Bach selbst ist die Quintessenz aller Musik.« Sie hören bei dieser Matinee einen Ausschnitt aus der Suite Nr. 6, klangvoll arrangiert für vier Celli.

Unsere Musikerinnen und Musiker spielen außerdem bekannte Melodien von Richard Wagner und aus Felix Mendelsohns »Sommernachtstraum«. Mit Julius Klengel und Richard Klemm widmen sie sich zudem zwei Musikern und Komponisten, die zu den wichtigsten Cellisten des 20. Jahrhunderts zählen.

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