Logo Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt Logo Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt

niedz. | 3. kwiecień 2022 | 11:00
Messehalle 4

Sonntagsmatinee – Streichquartette


© copyright Katrin Bialas

Ludwig van Beethoven: Streichquartett Nr. 8 e-Moll op. 59,2 »Rasumowsky«

Siegfried Matthus: Streichquartett »Das Mädchen und der Tod« - 3. Alla marcia funebre

Franz Schubert: Streichquartett Nr. 14 d-Moll D 810 »Der Tod und das Mädchen«

Miroslaw Skoryk: Melodie a-Moll für Streichquartett


Kwartet Catori

Klaudyna Schulze-Broniewska, skrzypcje

Stefan Hunger, skrzypcje

Claudia Georgi, altówka

Thomas Georgi, wioloncela

Sie fleht: »Vorüber! Ach vorüber! / Geh wilder Knochenmann!« Er antwortet: »Sei gutes Muts! Ich bin nicht wild, / Sollst sanft in meinen Armen schlafen.« So beginnt und endet das Gedicht »Der Tod und das Mädchen« von Matthias Claudius. Franz Schubert vertonte diese Verse und zitierte aus diesem Kunstlied bei seinem hier aufgeführten Streichquartett Nr. 14. Wegen der Dramatik und einer Ästhetik, die höchsten Maßstäben gerecht wird, lobte bereits Robert Schumann die »Vorzüglichkeit« dieser Komposition.

Der am 27. August 2021 im brandenburgischen Stolzenhagen gestorbene Komponist Siegfried Matthus hat sie in seinem Streichquartett »Das Mädchen und der Tod« aufgegriffen, in dem der Tod als heimtückischer Verführer eines drogensüchtigen Mädchens auftritt. Unsere 1. Konzertmeisterin Klaudyna Schulze-Broniewska, unser stellvertretender Konzertmeister Stefan Hunger, unsere Bratschistin Claudia Georgi und unser Solo-Cellist Thomas Georg spielen daraus das »Alla marcia funebre«.

Beginnen aber werden sie ihr Konzert mit einem der drei unter op. 59 zusammengefassten Rasumowsky-Quartette Ludwig van Beethovens. Er hat sie dem russischen Grafen Andrej Kyrillowitsch Rasumowsky gewidmet und überraschte und überwältigte sein Publikum mit diesen Schöpfungen gleichermaßen. Umfang und musikalische Ideen griffen in ganze neue Dimensionen aus. Weshalb der 1843 geborene Beethovenspezialist Theodor Helm von „Quartettsinfonien“ sprach. Beethoven verabschiedet sich hier von der Tradition in sich geschlossener Themen, um zum ersten Mal mit offenen Formen zu experimentieren, denen das Werden und Vergehen eingeschrieben ist.

Tickets: 16,00 €

bilety

wstecz