Das 1842 gegründete Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt ist mit 86 Musikern
der größte sinfonische Klangkörper des Landes Brandenburg. Es versteht sich als
offizieller musikalischer Botschafter des Landes und orientiert seine regionale,
nationale und internationale Präsenz auf den Konzertpodien an diesem Selbstverständnis.
Das Orchester war in den letzten Jahren u.a. in Polen, Litauen, Israel, Russland,
Spanien, Italien, Belgien, Holland, Frankreich und Japan zu Gast.
Seit Beginn der Saison 2007/08 ist Howard Griffiths Chefdirigent des Orchesters; im
Jahr 2009 wurde er zum Generalmusikdirektor ernannt. Zusammen mit dem Intendanten Peter
Sauerbaum will Howard Griffiths den ohnehin schon großen Aktionsradius des Orchesters
noch wesentlich erweitern. Zunehmend ist das Orchester neben den Konzerten in seiner
Heimatstadt Frankfurt (Oder) auch im Land Brandenburg präsent (Konzertreihe »Klassik
unterwegs«, »Familienkonzerte unterwegs«). U.a. ist es seit vielen
Jahren im Choriner Musiksommer zu Gast. Außerdem gastiert es in der gesamten Bundesrepublik.
Das Orchester sieht eine wesentliche Aufgabe auch in der Aufführung von Werken vergessener
sowie in der Uraufführung von Werken neuer Komponisten. Es sieht sich ebenso in der
Pflicht, wenn es um die Unterstützung und Förderung junger Künstler geht: Seit vielen
Jahren bietet es in der Reihe »Jugend musiziert« oder dem »Dirigentenforum«
jungen Künstlern Auftrittsmöglichkeiten. Seit 2002 begleitet das Brandenburgische
Staatsorchester die jährliche Operngala der Kammeroper Schloss Rheinsberg.
Das national und international gestiegene Renommé des Brandenburgischen Staatsorchesters
bewies sich nicht zuletzt auch im Gastspiel im Vatikan im Dezember 2008, als das Orchester
vor Papst Benedikt XVI. und 8.000 geladenen Gästen auftrat. Seit dem Sommer 2010
begleitet das Orchester während der Bayreuther Festspiele die jährliche Kinderoper.
Neben zahlreichen CD-Einspielungen hat das Brandenburgische Staatsorchester auch mehrere
Filmmusiken eingespielt, es ist Mitglied der Europäischen Filmphilharmonie.
VORGESTELLT
Ute Kalesky
Ute Kalesky wurde in Groß-Schönebeck/Schorfheide geboren. Sie studierte von 1982-1986 an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar/Außenstelle Gera Viola bei Walter Teufel mit dem ... mehr »